Hochwasserkatastrophe
Gewerkschaften rufen zu Spenden für Flutopfer auf

Ortschaften, die nur noch per Hubschrauber erreicht werden können, Straßen, die nur noch per Boot passierbar sind, Menschen, die Schutt und Schlamm beseitigen – so sieht es in vielen Orten in Deutschland aus. Die Gewerkschaften rufen deshalb zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe auf.


Die Schäden in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bundesländern sind enorm. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften drücken allen betroffenen Familien und ihren Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl und Beileid aus. Unser Dank gilt den vielen Rettungskräften und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich vor Ort engagieren und die immer noch im Einsatz sind.

Ganze Dörfer zerstört, Menschen, die alles verloren haben. „Die Bilder der letzten Tage haben uns schwer erschüttert. Die Trauer um die Opfer ist tief“, sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. „Es wird noch viel Kraft brauchen, damit der Schmerz und der Schock, der mit dem Wasser kam, bewältigt werden kann.“
 

Solidarität zeigen

Auch bei uns hat es Kolleginnen und Kollegen, Familien oder Freundinnen und Freunde schwer getroffen. Jetzt heißt es Solidarität zu zeigen, um die Folgen dieser Katastrophe abzumildern. Die Betroffenen brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe. Jetzt müssen wir zusammenhalten und unterstützen, damit die betroffenen Menschen und Regionen eine Perspektive bekommen.
 

Gewerkschaften helfen

Für alle, die helfen möchten, hat der Verein „Gewerkschaften helfen“ ein Spendenkonto unter dem Stichwort „Fluthilfe 2021“ eingerichtet.

Die Hilfsgelder sollen den Betroffenen in Deutschland zugutekommen. Der DGB eröffnet das Konto mit einer Spende in Höhe von 100 000 Euro. Die IG Metall hat sich mit 50 000 Euro beteiligt.

Spendenkonto:
Gewerkschaften helfen e.V.
Bank: Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX
Stichwort: „Fluthilfe 2021“

Spender*innen, die eine Spendenquittung erhalten möchten, geben bitte direkt in der Überweisung ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an. Der Nachweis wird Anfang des nächsten Jahres zugestellt.

IG Metall Nürnberg
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